Wie authentisch können digitale Objekte des Kulturerbes sein?

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Dieser Frage gingen Dr. Andreas Hensen, Leiter des Lobdengau-Museums in Ladenburg und Dr. Ralf Schneider vom ZAK | Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale am Karlsruher Institut für Technologie am 4. März 2016 auf der internationalen Fachtagung ‚Museen – Orte des Authentischen?‘ der Leibniz-Gemeinschaft (03./04.03. 2016) in Mainz nach.

Mit dem gemeinsamen Vortrag ‚Iuppiter aus dem Brunnen. Ein interdisziplinäres Projekt zur Erforschung und Sichtbarmachung von römischem Kulturerbe in Lopodunum/Ladenburg‘ stellten Hensen und Schneider einige Ergebnisse des Forschungsprojekts ‚Multidimensionale Sicht- und Erfahrbarmachung von Kulturerbe. Entwicklung einer interdisziplinären Methodik zum Messen, Sehen und Verstehen kulturellen Wandels in realen und virtuellen Räumen‚ (Heidelberg Karlsruhe Research Partnership – HEiKA) in einer Kurzpräsentation vor. Dabei wurden dem Fachpublikum aus der Archäologie und der Museumsarbeit Chancen und Grenzen verschiedener Visualisierungsformen zu wissenschaftlichen und museologischen Zwecken vorgestellt. Begleitet war die Präsentation der Ergebnisse immer von der Frage „Was können digitale Objekte zur historischen Authentizität von Kulturerbe beitragen?“.

Insbesondere der Informationsgewinn für verschiedene wissenschaftliche Disziplinen durch digitale Erschließungsverfahren und die bislang unberücksichtigten Möglichkeiten für das Öffentlichmachen von Kulturerbe durch digitale Verfahren, erschlossen im Vortrag Potentiale, die jenseits der Visualität auch andere Sinneswahrnehmungen für Gedächtniseinrichtungen und die Wissenschaft in den Fokus rücken.

Programm der internationalen Fachtagung der Leibniz-Gemeinschaft ‚Museen – Orte des Authentischen?‘, 03./04.03.2016, Römisch-Germanisches Zentralmuseum Mainz.

Partner des HEiKA-Forschungsprojekts:

HEiKA-Projekt_Jupitergigantensaeule_Scan02Fotos: Christian Seitz

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