DNA als digitaler Langzeitspeicher der Zukunft

Wie schon 2013 im wissenschaftlichen Aufsatz Towards practical, high-capacity, low-maintenance information storage in synthesized DNA von Goldman N., Bertone P., Chen S., Dessimoz C., LeProust E.M., Sipos B. und Birney E. dargelegt, besteht die Möglichkeit Informationen im Erbgut zu speichern und auch wieder auszulesen (siehe auch:

Nun widmet sich Microsoft dieser Idee und experimentiert mit Oligonukleotiden als Speicher der Zukunft, wie t3n am 29.04.2016 berichtet.

Dass ein solches Speichermedium, dessen Haltbarkeit (man denke nur an rekonstruierbarer DNA aus prähistorischer Zeit) mit keinem anderen zu verlgeichen wäre, noch in sehr entfernter Zukunft liegt, dürfte niemand bestreiten. Dennoch ist die Investition von Microsoft ein nicht unbedeutendes Signal, dass die Grundlagenforschung so falsch nicht liegen kann.

 

 

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