IQF-Projekt abgeschlossen

Das Projekt zur Entwicklung des Center of Digital Tradition (CODIGT) wurde nun nach drei Jahren intensiver Arbeit beendet.

Zentrale Aufgabe von CODIGT ist die Unterstützung digitaler Langzeitarchivierung von Daten aus Forschung und Kultur. Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg förderte das ZAK im Rahmen des Innovations- und Qualitätsfonds, um im Umfeld von Hochschulen und Kultureinrichtungen die Bewahrung digitaler Daten voranzutreiben. Hierbei galt es nicht nur informationstechnologische Rahmenbedingungen und den Stand der Technik zu berücksichtigen, sondern insbesondere rechtliche und fachkulturelle Parameter in die Konzepte zu integrieren. Das ZAK hat mit CODIGT Voraussetzungen geschaffen, das KIT sowie andere Landeseinrichtungen bei Fragen zur Langzeitarchivierung zu unterstützen und im Verbund Grundlagen für eine dauerhafte Bewahrung und Zugänglichkeit digitaler Daten zu schaffen. Weitere Informationen zum Projekt und dessen Verlauf unter: www.zak.kit.edu/codigt.

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CODIGT ist die Station 2 (1725/2015) beim Walk of Innovation

walk of innovation 2015

 

 

CODIGT ist Station Nr. 2 „1725/2015“ auf dem Walk of Innovation.

Der Walk of Innovation ist Teil des Wissenschaftsfestivals EFFEKTE in Karlsruhe 2015. Vor dem Schloss Karlsruhe sind zwischen dem 27.06. und 27.09.2015 30 Plakatstationen aufgestellt, an denen eine historische Erfindung einem aktuelle Forschungsprojekt des Karlsruher Institut für Technologie (KIT) gegenübergestellt ist. Zudem erklären Plakate die Technologiegeschichte in Form von kleinen Experimenten für Kinder.

Walk of Innovation - 1725 - Lochstreifen - 2015 Archivierung von digitalem Kulturerbe Foto 02 klein2

Plakattext:

„Archivierung von Digitalem Kulturerbe

Der Lochstreifen hat es möglich gemacht: Mit seinen Nachfolgern, den Datenspeichern, können nicht nur Fotos, Filme oder Musik digital archiviert werden, sondern auch Daten aus Wissenschaft und Forschung. Die technische und semantische Erhaltung solcher Datensammlungen stellt viele Einrichtungen aus Forschung, Lehre und Kultur jedoch vor große Herausforderungen. Um sie dabei zu unterstützen, wurde das interdisziplinäre Center of Digital Tradition (CODIGT) am ZAK l Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale des KIT entwickelt: In Zusammenarbeit mit dem ZKM l Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe und der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe entwickeln die Forscherinnen und Forscher Modelle, Strategien oder Workflows, die auch komplexe Objekte des digitalen Kulturerbes zu allen Zeiten auffindbar, zugänglich und nutzbar machen. Dabei berät das CODIGT zusammen mit dem Zentrum für Angewandte Rechtswissenschaft des KIT auch in juristischen Fragestellungen zur Speicherung. Weitere Kooperationspartner sind das KIT-Archiv und das Steinbuch Centre for Computing. Mit CODIGT wollen die Forscher verhindern, dass Datensammlungen, die von großer Bedeutung für Wissenschaft und Gesellschaft sind, verloren gehen.“

Quelle: Presse, Kommunikation und Marketing (PKM), Karlsruher Institut für Technologie (KIT), http://www.walkofinnovation.de/1725-zukunft.php#slide4

 

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CODIGT ist beratender Partner im DFG-Projekt ‚Entwicklung eines dezentralen elektronischen Laborjournals mit Repositorium-Anbindung‘

Das Center of Digital Tradition (CODIGT) ist beratender Partner des neuen 3-jährigen DFG-Projekts

OPEN SOURCE-Infrastruktur zur Etablierung neuer Wege in der Erhebung, Speicherung und Weitergabe von Informationen in der chemischen Forschung: Entwicklung eines dezentralen elektronischen Laborjournals mit Repositorium-Anbindung

aus dem DFG-Bereich ‚Wissenschaftliche Infrastruktur – Wissenschaftliche Literaturversorgungs- und Informationssysteme (LIS)‚ im DFG-Programm ‚Informationsinfrastrukturen für Forschungsdaten‚.

 

Das Projekt wird durchgeführt von:

Institut für Organische Chemie (KIT)
Steinbuch Centre for Computing (SCC)
KIT-Bibliothek

Beratende Einrichtungen:

Center of Digital Tradition (CODIGT) am ZAK | Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale (KIT)
Institut für Programmstrukturen und Datenorganisation (KIT)

 

 

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NEU ERSCHIENEN: Digitales Kulturerbe : Bewahrung und Zugänglichkeit in der wissenschaftlichen Praxis

Der zweite Band der Reihe ‚Kulturelle Überlieferung – Digital‘ ist erschienen!

Mit großer Freude dürfen wir verkünden, dass der Band ‚Digitales Kulturerbe: Bewahrung und Zugänglichkeit in der wissenschaftlichen Praxis‘ im KIT Scientific Publishing-Verlag erschienen ist.

Digitales Kulturerbe: Bewahrung und Zugänglichkeit in der wissenschaftlichen Praxis

Digitales Kulturerbe: Bewahrung und Zugänglichkeit in der wissenschaftlichen Praxis

Im zweiten Band, herausgegeben von Prof. Dr. Caroline Y. Robertson-von Trotha und Dr. Ralf H. Schneider, geben Autorinnen und Autoren Einblicke in Maßnahmen der Bewahrung und Zugänglichmachung unseres digitalen Kulturerbes und diskutieren die damit einhergehenden Chancen, Herausforderungen und Gefahren. Denn Kulturgüter, die nicht unmittelbar über das Internet zugänglich sind, drohen an Aufmerksamkeit zu verlieren. Als Zeitzeugen dieses Wandels liegt es an uns, die digitale Zukunft unseres Kulturerbes verantwortungsvoll mitzugestalten.

Der Band steht über den Verlag zum Download bereit.

Inhaltsverzeichnis:

  • Vorwort der Herausgeber
  • Annely Rothkegel: Bewahren, verändern oder löschen – können Textdokumente zukunftsfähig sein?
  • Thorolf Lipp: TV-Produzenten als Denkmalpfleger – oder wer ist eigentlich für die mediale Erfassung des immateriellen Erbes zuständig?
  • Elke Bauer: Chancen und Probleme der Onlinebereitstellung von Bildarchiven
  • Ilvio Bruder, Holger Meyer, Alf-Christian Schering und Christoph Schmitt: Das Projekt WossiDiA: Digitalisierung des Wossidlo-Archivs
  • Ulrike Enke: Der Einsatz von Regesten bei der Erschließung und Onlinerecherche handschriftlicher Dokumente am Beispiel des DFG-Projekts ›Behring-Nachlass‹
  • Mieke Pfarr-Harfst: Dokumentationssystem für digitale Rekonstruktionen am Beispiel der Kaiserlichen Grabanlage Zhaoling
  • Georg Hohmann und Mark Fichtner: Chancen und Herausforderungen in der praktischen Anwendung von Ontologien für das Kulturerbe
  • Frank Dührkohp: Inventarisieren im Verbund – Kulturerbe, kuniweb, KENOM
  • Doris Annette Hartmann und Andreas Oberhoff: Kulturerbe digital – Bewahrung und Erschließung im virtuellen ›Studiolo‹
  • Gunther Reisinger und Mario Röhrle: netpioneers.info – Quellenkundliche Überlegungen zur Re-Präsentation früher Netzkunst
  • Wiebke Oeltjen: Digitale Archive und virtuelle Bibliotheken auf der Basis von MyCoRe
  • Arpine Maniero: Digitale Präsentation des historischen Wissens in den Osteuropawissenschaften. Das Fachrepositorium OstDok
  • Jana Weitkamp: Wissenschaftskultur im Wandel? Die Rolle von Open Access im digitalen Zeitalter
  • Die Autorinnen und Autoren
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Tagung ‚Digitale Archivierung‘ (Karlsruhe, 14.11.14) – Materialien

Die öffentliche Fachtagung ‚Digitale Archivierung. Auftrag und Umsetzungsstrategien‘ zum Thema ‚Digitale Gesellschaft und kulturelles Gedächtnis‘ am 14. November 2014 vom Center of Digital Tradition (CODIGT), das zum ZAK | Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale, Karlsruher Institut für Technologie (KIT) gehört, hatte sich zum Ziel gesetzt, die heterogenen Tätigkeitsfelder der Bewahrung unseres digitalen Kulturerbes anzusprechen und Fachleute wie auch eine interessierte Öffentlichkeit über die vielfältigen Erkenntnisse und Erfahrungen einerseits zu informieren und andererseits auch für die Herausforderungen zu sensiblisieren.

Dia-Show der Vorträge auf der Tagung 'Digitale Archivierung', 14.11.14, Karlsruhe, ZAK | Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale am Karlsruhe Institut für Technologie (KIT)

Vorträge auf der Tagung ‚Digitale Archivierung‘, 14.11.14, Karlsruhe, ZAK | Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale am Karlsruhe Institut für Technologie (KIT)

Mit der Keynote von Prof. Jon Ippolito (University of Maine, Orono, ME) und dem Beitrag des CODIGT-Expert in Residence Dragan Espenschied von rhizome.org (New York, NY) begann die Tagung mit internationalen Experten.

 

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